Wir wünschen allen Sportfreunden und ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest, viele schöne gemeinsame Momente und Ruhe an diesen Tagen und natürlich einen fleißigen Weihnachtsmann.

Für das Jahr 2026 wünschen wir allen viel Glück und Gesundheit, und Allen die mit ihren Hunden im Sport Ziele erreichen möchten, wünschen viel Kraft, Ausdauer und Mut beim Erreichen ihrer Ziele.

 

 

Christnacht

R. Prutz

Heil'ge Nacht, auf Engelschwingen

nahst du leise dich der Welt

und die Glocken hör ich klingen

und die Fenster sind erhellt.

Selbst die Hütte trieft von Segen

und der Kindlein froher Dank

jauchzt dem Himmelkind entgegen

und ihr Stammeln wird Gesang.

 

Mit der  Fülle süßer Lieder,

mit dem Glanz um Tal und Höh'n

Heil'ge Nacht, so kehrst du wieder,

wie die Welt dich einst gesehn,

da die Palmen lauter rauschten

und, versenkt in Dämmerung,

Erd und Himmel Worte tauschten,

Worte der Verkündung.

 

Da, der Jungfrau Sohn zu dienen,

Fürsten aus dem Morgenland

in der Hirten Kreis erschienen,

Gold und Myrrhen in der Hand!

Da mit seligem Entzücken

sich die Mutter niederbog,

sinnend aus des Kindes Blicken

nie gefühlte Freude sog.

 

Heil'ge Nacht, mit tausend Kerzen

steigst du feierlich herauf,

o, so geh in unserem Herzen,

Stern des Lebens, geh uns auf!

Schau, im Himmel und auf Erden

glänzt der Liebe Rosensche:

Friede soll's noch einmal werden

und die Liebe König sein!

 

 

 

 

Die Nacht vor dem heiligen Abend

R. Reinick


Die Nacht vor dem heiligen Abend
da liegen die Kinder im Traum.
Sie träumen von schönen Sachen
und von dem Weihnachtsbaum.

Und während sie schlafen und träumen
wird es am Himmel klar
und durch den Himmel fliegen
drei Englein wunderbar.

Sie tragen ein holdes Kindlein,
das ist der heilige Christ.
es ist so fromm und freundlich
wie keins auf Erden ist.

Und während es über die Dächer
still durch den Himmel fliegt,
schaut es in jedes Bettlein,
wo nur ein Kindlein liegt.

Und freut sich über alle,
die fromm und freundlich sind,
denn solche liebt von Herzen
das himmlische Kind.

Heut schlafen noch die Kinder
und sehen es nur im Traum,
doch morgen tanzen und springen sie
um den Weihnachtsbaum.

 

 

 

 


J. von Eichendorff

        Weihnachten

Mart und Straßen stehn verlassen,

still erleuchtet jedes Haus.

Sinnend geh ich durch die Gassen,

alles sieht so festlich aus.

 

An den Fenstern haben Frauen

buntes Spielzeug fromm geschmückt;

tausend Kinder stehn und schauen,

sind so wundervoll beglückt.

 

Und ich wandre aus den Mauern

bis hinaus ins freie Feld,

hehres Glänzen, heil`ges Schauern!

Wie so weit und still die Welt!

 

Sterne hoch die Kreise schlingen;

aus des Schnees Einsamkeit

steigt`s wie wunderbares Singen -;

oh du gnadenreiche Zeit!

 

 

 

Wo wohnt der Weihnachtsmann denn nun? Fragt man die Norweger sind diese sicher, dass der Nisser, also der Weihnachtsmann in Norwegen wohnt. Das Schöne ist, dass die Weihnachtszeit in Norwegen eine ganz spezielle Jahreszeit mit ihren Bräuchen und Traditionen ist.

Während das ganze Land unter der Schneepracht des Winters zur Ruhe kommt, verleihen die funkelnden Sterne, die vielen Kerzen und die tanzenden Nordlichter der Szenerie einen magischen Glanz. Es werden Köstlichkeiten genossen, Glögg getrunken und natürlich gibt es auch Geschenke an Weihnachten.

Das “Julefest”, also Weihnachtsfest beginnt in Norwegen dann auch  bereits am 13. Dezember mit dem Santa Lucia Fest. Dieser Tag galt bis bis zur Kalenderreform 1753 als Zeitpunkt der Wintersonnenwende. Am vermeintlich dunkelsten Tag des Jahres, an dem die Nacht am Längsten ist, werden seit jeher viele Lichter angezündet.

Und am 23.12 geht es dann weiter mit dem kleinen Weihnachtsabend, an dem der Weihnachtsbaum geschmückt wird und Plätzchen und Lebkuchen werden gebacken. Es gibt den traditionellen Sahnebrei mit Zucker und Zimt und natürlich wird darin eine Mandel versteckt, die demjenigen, der sich findet viel Glück bringt.

Der Hailigabend auf norwegisch Julaften ist der wichtigste Tag. Es wird in Familie gefeiert und natürlich gibt es Geschenke vom Julenissen. Der Julenissen ist eher eine Art Troll oder Kobold, der der Legende nach im Stall wohnt. Er beschützt den Hof das ganze Jahr . Um es sich mit ihm nicht zu verscherzen, stellt man eine Schüssel mit Brei raus. Auch die Tiere bekommen in der Weihnachtsnacht Spezialfutter und die Vögel bekommen einen Strauß Hafer. 

Das Essen an Heilig Abend und in der Weihnachtszeit ist sehr üppig und es gibt auch den traditionellen "Lutefisk", der mit mit Kartoffelpüree und Aquavit serviert wird, den man im Anschluss auch dringend benötigt…

 

Als Nachtisch gibt es speziellen “Julekake”, ein Weihnachtskuchen, mit Rosinen, Nüssen und Kardamom. Am Abend wird dann gemeinsam um den Weihnachtsbaum getanzt und Lieder gesungen.

 

 Rezept für einen Julekake - Weihnachtskuchen

Zutaten für eine Kastenform:

400 g Weizenmehl
100 g Zucker
3 TL Backpulver
1 TL Kardamom
0,5 TL Salz
3 Eier
250 ml Milch
100 g geschmolzene Butter
100 g Schmalz
75 g Rosinen
40 g Orangeat
70 g

 gehackte Nüsse

40 g

Zitronat

 Den Backofen auch 170 Grad Umluft vorheizen

 

Mehl, Zucker, Backpulver, Kardamom und Salz in einer Schüssel vermengen. Eier, Milch, Butter und Schmalz dazugeben und

alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Rosinen, Orangeat und Zitronat unterkneten.

Den Teig zu einem Laib formen oder in eine gefettete Kastenform geben.

Den Kuchen ca. 40 min backen. Danach abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen, wer möchte kann ihn mit Zuckergus oder Kuvertüre noch übergießen.

 

Weihnachtslied

Theodor Fontane

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte

ein milder Stern herniederlacht;

vom Tannenwalde steigen Düfte

und hauchen durch die Winterlüfte,

und kerzenhelle wird die Nacht.

 

Mir ist das Herz so froh erschrocken,

das ist die liebe Weihnachtszeit!

Ich höre fernher Kirchenglocken

mich lieblich heimatlich verlocken

in märchenstille Herrlichkeit.

 

Ein frommer Zauber hält mich wieder.

Anbetend, staunend muß ich stehn;

es sinkt auf meine Augenlider

ein goldener Kindertraum hernieder,

ich fühl's,  ein Wunder ist geschehn.